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Buckelwale in der Antarktis: Was uns ihre Gesänge über die Veränderungen von Ökosystemen sagen können

Elena Schall | Alfred-Wegener-Institut (AWI)

Donnerstag, 02. April

20:30 Uhr | Anna's Welt | Bremen

Buckelwale unternehmen alljährlich eine der längsten Wanderungen der Tierwelt, um aus den warmen, tropischen Regionen, in denen sie überwintern, in die produktiven Gewässer der Polargebiete zu gelangen. Die Nahrung, die sie dort zu sich nehmen, ist ihre Überlebensgrundlage für den Rest des Jahres und stellt die Energie bereit, die für Migration, Fortpflanzung und Aufzucht von Kälbern notwendig ist. Die Erforschung von Walen in den Polargebieten ist schwierig, da Schnee und Eis und der lichtlose polare Winter visuelle Beobachtungen fast unmöglich machen. Durch moderne Technologien ist es heute aber möglich, Töne und Gesänge von Tieren in den Polargebieten unterhalb der Wasseroberfläche aufzunehmen. Buckelwale sind bekannt für ihre komplexen und bis zu mehreren Stunden andauernde Gesänge, die sie auch während der Migration und der Nahrungssuche in der Antarktis produzieren. Durch die Auswertung von Aufnahmen der Gesänge von Buckelwalen in der Antarktis können wir Fragen beantworten, wie zum Beispiel: Wann, wo und warum halten sich die Wale in bestimmten Gebieten auf? Wie verändern sich diese Muster mit der Zeit? Das Verständnis dieser Muster gibt uns Aufschluss über die natürliche Veränderung von Ökosystemen in der Antarktis, um unnatürliche Veränderungen erkennen und letztendlich möglicherweise verhindern zu können. Wie das geht, erklärt Elena Schall vom Alfred-Wegener-Institut.

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