Programmplanung Frühjahr 2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen | in den Kneipen Bremerhavens und Bremens

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Geschäftsstelle Pier der Wissenschaft | Bremerhaven

Liebe Besucherinnen und Besucher,

hier finden Sie bereits die ersten SCIENCE GOES PUBLIC! Termine für das Frühjahr 2018. Vom 8. März bis 12. April begrüßen wir dann wieder zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Kneipen Bremerhavens und Bremens, die Ihnen auf sehr unterhaltsame Art und Weise einen Einblick in ihre spannende Arbeit geben werden.

Ihr Team von SCIENCE GOES PUBLIC!

„Irgendwas mit Geschmack“

Imke Matullat | ttz Bremerhaven

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Quartier No. 159 | Bremerhaven

Warum ist es überhaupt wichtig, dass wir Lebensmittel mit unseren Sinnen prüfen und was passiert dabei? Die sensorische Wahrnehmung von Lebensmitteln verläuft zwar bei allen Menschen gleich, aber trotzdem ist das Ergebnis bei jedem anders. Aber warum ist das so und wodurch wird es beeinflusst? Schmeckt die eine Cola wirklich besser als die andere und stinkt der Fisch vom Kopf?

Imke Matullat vom Sensoriklabor des ttz Bremerhaven gibt in ihrem Vortrag „Irgendwas mit Geschmack“ Antworten auf diese Fragen und einen Einblick in die Arbeitswelt einer Lebensmittelsensorikerin.

Nichtraucher-Symbol

Alltag zwischen Pinguinen - Das Leben auf einer Forschungsreise durchs antarktische Meereis

Dr. Stefanie Arndt | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Donnerstag, 05. April

20:30 Uhr | Spear | Bremerhaven

Wie lebt es sich, wenn das Zuhause wackelt, während am Fenster die Weiten des antarktischen Meereises vorbeiziehen? Warum sitzen Forscher auf den Eisschollen und buddeln Löcher in den Schnee, um sich einzelne Schneekristalle anzugucken? Und wie erklärt man den Pinguinen, dass man ihr Wohnzimmer gern mit wissenschaftlichen Geräten verschönern möchte? Um diese Fragen zu beantworten, nimmt uns Dr. Stefanie Arndt mit auf ihre Expedition ins tiefe Weddellmeer, wo sie für zwei Monate mit dem deutschen Forschungseisbrecher Polarstern auf wissenschaftlicher Mission unterwegs war.

Nichtraucher-Symbol

„Echtzeitdienste für die maritime Sicherheit – Ein Blick von oben“

Dr. Stephan Brusch | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

„Durch die Globalisierung der Märkte nimmt weltweit der Verkehr auf den Meeren, dem Land und in der Luft rasant zu. Das maritime Umfeld bildet somit einen hochkomplexen Sicherheitsraum. Eine wesentliche Aufgabe der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ist die Gewährleistung und Erhaltung der maritimen Sicherheit. Daher muss ein breites Spektrum an Gefahren und Risiken im Blick behalten werden. Vor diesem Hintergrund benötigen Sicherheitsbehörden und Helfer vor Ort eine schnelle und situationsspezifische Lageinformation, um Schäden möglichst gering zu halten oder generell präventiv zu verhindern. Lageinformationen in Echtzeit sowohl für die Koordinierenden in übergeordneten Lagezentren, als auch für die lokalen Teams und den einzelnen Akteur vor Ort sind daher essentiell. Der Vortrag zeigt Lösungsansätze und einen Blick in die Zukunft.“

Nichtraucher-Symbol

"Satelliten sehen Meer - Hilfe aus dem All für die maritime Welt"

Dr. Nils Meyer-Larsen | ISL - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik

Donnerstag, 12. April

20:45 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

Was haben Satelliten mit Schifffahrt zu tun? Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten umso mehr: Die neueste Generation von Erdbeobachtungssatelliten, wie etwa die Sentinels des europäischen Copernicus-Programms, ermöglichen hochpräzise Aufnahmen aus dem All mit einer hohen zeitlichen Frequenz. So können Umweltveränderungen und Schiffspositionen aktuell und genau erfasst werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, Schiffsrouten in der Polarregion mit Hilfe von genauen Packeiskarten und Seegangsinformationen besser und sicherer zu planen.

Neben Reedereien gehören auch Häfen zu den potenziellen Nutzern: Mit Hilfe der Satellitendaten kann die Position von Schiffen punktgenau ermittelt und in moderne Lotsendienste integriert werden. Dies erleichtert die Verkehrsführung und damit auch die Sicherheit im Bereich der Anlegeplätze. Informationsdienste zum Gewässerzustand, Wassertiefen- und Seeboden-Kartierungen liefern hingegen wichtige Planungsgrundlagen für die maritime Industrie, etwa für Errichtung und Betrieb von Offshore-Windparks. Aus Satellitendaten können auch wichtige Informationen für Notfall- und Bergungsdienste gewonnen werden. So können nach einer Havarie Objekte wie Rettungsinseln und -boote oder treibende Hindernisse detektiert und deren Position übermittelt werden.

Dr. Nils Meyer-Larsen vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) stellt in seinem Vortrag aktuelle Forschungen und Entwicklungen im Bereich der satellitengestützten Dienste für die Maritime Industrie aus dem Projekt MarSat vor.

Nichtraucher-Symbol