Gemeinsam Gesellschaft erforschen

Dr. Julia Gantenberg und Sophia Segler | Zentrum für Arbeit und Politik (zap)

Donnerstag, 13. Oktober

20:30 Uhr | Fehrfeld | Bremen

Forschen mit statt über Gesellschaft

Was verstehen wir unter „gesellschaftlichem Zusammenhalt“? Welchen Einfluss haben Krisen wie die aktuelle Corona-Pandemie: Fühlen wir uns stärker verbunden oder dominiert das Gefühl der Ungleichheit? Dr. Julia Gantenberg und Sophia Segler vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) der Universität Bremen stellen das Citizen-Science-Projekt „GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ vor und zeigen, wie sich Bürger:innen beteiligen können.

Nichtraucher-Symbol

Gletscherschwund – ziemlich uncool!

Jan-Hendrik Malles | Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM)

Donnerstag, 13. Oktober

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Aufgrund des menschengemachten Klimawandels verlieren Gletscher überall auf der Welt an Masse. Dies hat zur Folge, dass der Meeresspiegel ansteigt und sich die Wasserverfügbarkeit für viele Menschen ändern wird. Jan-Hendrik Malles vom MARUM beleuchtet die Mechanismen und Auswirkungen des globalen Gletscherschwundes.

Nichtraucher-Symbol

Historische Funde und neue Technologien

Dr. Isabella Hodgson | Deutsches Schifffahrtsmuseum

Donnerstag, 13. Oktober

20:30 Uhr | Salondampfer MS Hansa | Bremerhaven

Ein Blick in die Digitalisierungswerkstatt des Deutschen Schifffahrtsmuseums

Dr. Isabella Hodgson vom Deutschen Schifffahrtsmuseum erklärt, warum es seit 2020 eine digitale Abteilung gibt und was dort tagtäglich passiert. Welche Möglichkeiten bieten 3D-Erfassung und App-Entwicklung? Was passiert, wenn das Museum mit Bürger:innen gemeinsam kreativ wird? Werft einen Blick in die noch junge Digitalisierungswerkstatt!

Von Flügelspitzen und Kofferfischen

Alexander Köhnsen | Hochschule Bremen

Donnerstag, 20. Oktober

20:30 Uhr | Horizont | Bremen

Geschichten aus der Bionik

Aus der Natur lernen, um Technologie zu verbessern: Das ist die Idee hinter Bionik. Und im Kontext der Klimakatastrophe wird jeder Ansatz gebraucht, um Technologie effizienter zu machen. Alexander Köhnsen von der Hochschule Bremen erklärt einige Erfolge und Misserfolge der Bionik sowie den Prozess, in dem aus einer Beobachtung in der Natur ein Alltagsprodukt werden kann.

Wo der Ton den Ton angibt

Oliver Helten | Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM)

Donnerstag, 20. Oktober

20:30 Uhr | Oililio | Bremen

Wissenschaftsbasierte Endlagersuche für unseren Atommüll

Im Jahr 2022 befinden wir uns in Deutschland mitten in einem gesellschaftsrelevanten Prozess, der aber (noch) nicht so richtig in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Wie leistet das „Kochen“ und „Backen“ von Tonstein einen Beitrag zu diesem vielschichtigen und wissenschaftsbasierten Prozess? Stimmt das Rezept fürs Konzept? Auf diese Fragen geht der marine Geowissenschaftler Oliver Helten ein.

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Überraschung am Wüstenrand: Es ist nicht einer – es sind fünf!

Sven Vogler | Bremerhaven

Donnerstag, 20. Oktober

20:30 Uhr | Mojo Coffee | Bremerhaven

Wenn man in der Natur unterwegs ist, lohnt sich genaues Hinschauen immer. Winzige Geckos, die derselben Art angehören sollen, zeigen doch deutliche Unterschiede. Ein außergewöhnliches Individuum auf einem Foto im Internet führte zu immer weiteren Reisen, bis das Rätsel gelöst war. Sven Vogler erzählt seine Citizen-Science-Detektivgeschichte mit gutem Ausgang.

Besser durchs Homeoffice

Pia Gebbing | Jacobs University Bremen

Donnerstag, 27. Oktober

20:30 Uhr | Oililio | Bremen

Förderung der Kreativität in der virtuellen Zusammenarbeit

Die digitale Transformation und die Pandemie der letzten Jahre verändern die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, fundamental. Insbesondere „Remote Work“ und „Home Office“ haben sich in vielen Unternehmen als gängige Praxis etabliert. Pia Gebbing von der Jacobs University erklärt, wie wir neue, innovative Ansätze und originelle Ideen entwickeln, um die digitale Zusammenarbeit zu meistern. 

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Schöpfwerke und Siele als virtuelle Energiespeicher als Teil der Energiewende

Marvin Kiel | EnergieSynergie GmbH

Donnerstag, 27. Oktober

20:30 Uhr | Cafe de Fiets | Bremerhaven

Schöpfwerke sind essenzielle Bauwerke, die für einen geregelten Wasserstand in den Gewässern der Region sorgen. Ohne diese wäre die Nutzung vieler Flächen aufgrund der Topografie nicht möglich. Marvin Kiel klärt auf, wie es mit Hilfe einer neuen Steuerungssoftware möglich ist, Schöpfwerke so zu steuern, dass Energie und CO2 -Emissionen eingespart werden und die Sicherheit erhöht wird.

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Solving a 400-million-year-old murder mystery with astronomy

Nina Wichern | Universität Bremen

Donnerstag, 27. Oktober

20:30 Uhr | Gondi | Bremen

Today, species are going extinct at an alarming rate and we might be heading towards the 6th major mass extinction in Earth’s history. What can we learn from those previous five? One of these “big 5” mass extinctions took place almost 400 million years ago and we are still not quite sure what caused it. Climate scientists at the universities of Münster and Bremen – among them Nina Wichern – are trying to figure that out with the help of … astronomy!

VORTRAG AUF ENGLISCH

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Gemüse aus dem Meer?

Lara Stuthmann | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

Donnerstag, 03. November

20:30 Uhr | Bermuda | Bremen

Marine Algen als Erweiterung auf unserem Speiseplan

Die Nahrungsmittelproduktion an Land steht unter Druck. Das Meer als Nahrungsressource gewinnt an Bedeutung. Viele Menschen denken an Fisch oder Garnelen, dabei machen Algen den Großteil der im Meer produzierten Lebewesen aus. Lara Stuthmann, Doktorandin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen, erzählt von ihrer Arbeit mit Meerestrauben in Vietnam und geht den Fragen auf den Grund, wo das Meeresgemüse herkommt und welches Potenzial in ihm steckt.

Russlands „Bruderkrieg“

Dr. Eduard Klein | Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen

Donnerstag, 03. November

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Hintergründe und Erklärungsansätze für Russlands Überfall auf die Ukraine

Wladimir Putin bezeichnet die Ukraine als „Brudervolk“. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, am 24. Februar 2022 einen Krieg gegen die Ukraine zu befehligen, der bereits tausende Menschenleben kostete. An diesem Abend wirft Dr. Eduard Klein von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen einen Blick auf die komplexen ukrainischrussischen Beziehungen.

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Seefahrt und Weltwissen

Dr. Frederic Theis | Deutsches Schifffahrtsmuseum

Donnerstag, 03. November

20:30 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

Kartographien der Meere

Während Seekarten seit Jahrhunderten sichere Schifffahrt ermöglichen, schufen Weltmeereskarten in der Vergangenheit eine populäre Vorstellung von Globalität und transozeanischer Vernetzung – die teilweise bis in unsere Gegenwart nachwirkt. Von der Meereskarte als praktischem Navigationsinstrument und vielstimmigem Wissensschatz handelt dieser Vortrag von Dr. Frederic Theis aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseum.

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Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation im Seeverkehr?

Marija Jović | ISL Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik

Donnerstag, 10. November

20:30 Uhr | Yesterday | Bremerhaven

Der Terminus „Digitalisierung“ ist bereits omnipräsent, aber wie sieht es mit der digitalen Transformation des Seeverkehrs aus? Immer mehr maritime Akteur:innen erkennen zwar das Potenzial, aber was steckt wirklich dahinter? Welche Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen gibt es? In ihrem englischsprachigen Vortrag wird Marija Jovic´ vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik diesen Fragen auf den Grund gehen.

Cool Rocks

Dr. Frank Lisker | Universität Bremen

Donnerstag, 10. November

20:30 Uhr | Tequila | Bremen

Als Geologe in der Antarktis

Bremer Polarforschung geschieht nicht nur an Bord der Polarstern, sondern auch auf dem antarktischen Kontinent. Dr. Frank Lisker von der Universität Bremen untersucht seit drei Jahrzehnten die Hebung und Landschaftsentwicklung antarktischer Gebirge. Er berichtet über das Arbeiten und Leben auf Antarktis-Expeditionen und wie sich Bedingungen hinsichtlich Komfort, Ausrüstung, Logistik und Gender sowie Forschungsschwerpunkte geändert haben. 

Knall in der Bar

Henner Heyen und Benjamin Buchholz | Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES

Donnerstag, 10. November

20:30 Uhr | Fährhaus | Bremen

Wie auf dem Meer grüner Wasserstoff entsteht

Welche Schwierigkeiten, Vorteile und Lösungen gibt es für die Herstellung von grünem Wasserstoff auf hoher See? Henner Heyen und Benjamin Buchholz vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme sprechen über Herausforderungen – von der Wasseraufbereitung über die harten Umweltbedingungen bis zum Transport des Wasserstoffs – und zeigen, was in den nächsten Jahren in der Nordsee passieren soll.

Süchtig nach dem nächsten Schuss

Dr. Tobias Hayer | Universität Bremen

Donnerstag, 17. November

20:30 Uhr | Feldschlößchen Bar | Bremen

Sportwetten und Suchtgefahren

Jeder von uns kennt sie: Werbung für bwin, Tipico und andere Wettanbieter. Zweifelsohne gehen von Sportwetten und der Möglichkeit des schnellen Geldgewinns immense Verlockungen aus. Doch wie funktionieren Sportwetten aus psychologischer Sicht überhaupt? Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen beleuchtet die aktuellen Entwicklungstrends und die damit assoziierten Risiken.

Weniger süß – genauso lecker? Wie schmeckt Wissenschaft?

Dipl.-Ing. Kirsten Buchecker und Lisa Nitze | Hochschule Bremerhaven

Donnerstag, 17. November

20:30 Uhr | Das Rüssel | Bremerhaven

Die Vorliebe für süß ist angeboren. Süß liefert schnell Energie. Früher super – heute ein Problem. Wie entwickelt man also Lebensmittel, die weniger Zucker enthalten, aber in Geschmack und Konsistenz überzeugen? Und das ohne Zusatzstoffe? Das Projekt ReformBIO der Hochschule Bremerhaven mit Dipl.-Ing. Kirsten Buchecker und Lisa Nitze haben hier einige Antworten für Bio-Lebensmittel. Es darf auch probiert werden!

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Where my girls at?

Kim Hofschröer​​​​​​​ | Universität Bremen

Donnerstag, 17. November

20:30 Uhr | Kono Bar | Bremen

Die fehlenden Naturwissenschaftlerinnen im Nobelpreis

Nobelpreisträger in den Naturwissenschaften? Kann jedes Kind nennen. Wenn dann aber nach Nobelpreisträgerinnen gefragt wird, wird es plötzlich still. Wie kann es sein, dass es in der über 120-jährigen Geschichte dieses prestigeträchtigen Preises kaum eine Naturwissenschaftlerin in das kollektive Gedächtnis geschafft hat? Das erklärt Kim Hofschröer von der Universität Bremen.

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