...und am Ende landet’s doch im Meer: Was Grundwasser mit der Verschmutzung der Ozeane zu tun hat

Dr. Nils Moosdorf | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Wohnzimmer | Bremen

Plastikmüll, Klimawandel, Ozeanversauerung: Unsere Weltmeere stehen unter enormem Druck. Bei der Verschmutzung der Ozeane fand die Rolle von Grundwasser bisher allerdings wenig Beachtung. Dr. Nils Moosdorf vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) erklärt, warum es im Meer auch Süßwasserquellen gibt und wie Schadstoffe auf einem unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Weg in die Ozeane gelangen können.

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Faszination Frankenstein: Wer ist hier das Monster?

Dr. Jennifer Henke | Universität Bremen

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Tequila | Bremen

Sollte der Mensch Gott spielen? Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Haben wir angesichts von genmanipuliertem 'Frankenfood', geklonten Schafen und Maschinen mit künstlicher Intelligenz nichts dazu gelernt? Oder übertreiben fiktionale Texte maßlos, wenn sie von verrückten Vertretern der Forschung erzählen, die auf der Suche nach 'Wahrheit' ethische Grenzen überschreiten? Was hat Literatur überhaupt mit dieser Thematik zu tun? Welche Rolle spielen wir als Teil der Leserschaft?

Im Mittelpunkt des Vortrags steht Mary Shelleys Frankenstein – The Modern Prometheus (1818) – eine Geschichte, die während eines regnerischen Sommers im Rahmen eines Schreibwettbewerbs von einer Teenagerin verfasst wurde. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Schauerromans wird die Anglistin Dr. Jennifer Henke von der Universität Bremen diskutieren, wer in diesem prometheischen Mythos das eigentliche Monster ist. Oder sind es wir alle? 

Kontrastive Phonetik und Phonologie - oder: Wo sind hier die Bitches?

Stefanie Hehner | Uni Bremen

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Findus | Bremerhaven

Stefanie Hehner von der Universität Bremen über die kleinen Unterschiede in der Aussprache, die eine große Wirkung haben können. Von Akzenten, Missverständnissen und davon, was beim Sprechen eigentlich im Mund passiert, handelt dieser Vortrag.

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„Irgendwas mit Geschmack“

Imke Matullat | ttz Bremerhaven

Donnerstag, 08. März

20:30 Uhr | Quartier No. 159 | Bremerhaven

Warum ist es überhaupt wichtig, dass wir Lebensmittel mit unseren Sinnen prüfen und was passiert dabei? Die sensorische Wahrnehmung von Lebensmitteln verläuft zwar bei allen Menschen gleich, aber trotzdem ist das Ergebnis bei jedem anders. Aber warum ist das so und wodurch wird es beeinflusst? Schmeckt die eine Cola wirklich besser als die andere und stinkt der Fisch vom Kopf?

Imke Matullat vom Sensoriklabor des ttz Bremerhaven gibt in ihrem Vortrag „Irgendwas mit Geschmack“ Antworten auf diese Fragen und einen Einblick in die Arbeitswelt einer Lebensmittelsensorikerin.

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"Wenn er rauskommt, muss er den Ball auch haben!" – Fußball-Linguistik

Prof. Dr. Marcus Callies | Universität Bremen

Donnerstag, 15. März

20:30 Uhr | Eisen | Bremen

Wie die Sprache der Politik oder die der Werbung ist auch die Sprache des Fußballs gekennzeichnet durch charakteristische sprachliche Merkmale. Die zunehmende Popularisierung, Kommerzialisierung und Mediatisierung des Fußballsports hat zu einer umfassenden und vielfältigen Berichterstattung über den Fußball und seine Protagonisten geführt. Diese Sprachdaten eignen sich hervorragend als Grundlage für die linguistische Forschung. In diesem Vortrag illustriert Prof. Dr. Marcus Callies einige Besonderheiten der Fußballsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, und zwar mit Beispielen aus den Bereichen metaphori-sche Symbolik, Sprachspiel und formelhafter Sprachverwendung. 

Der Vortrag ist nicht nur für eingefleischte Fußballfans interessant, da eine ganze Reihe von Ausdrücken aus der Fußballsprache inzwischen auch in unsere Alltagssprache eingegangen sind.

Die Geheimnisse der Schokolade

Prof. Dr. Matthias Ullrich | Jacobs University Bremen

Donnerstag, 15. März

20:30 Uhr | Panama | Bremen

Bier schmeckt zwar vielen besser – aber auch die Schokolade hat ihre "Bierseite". Ähnlich wie bei den Zutaten für Bier, Wein, Kaffee, Tee und Käse müssen auch die rohen Kakaobohnen erst mikrobiell so bearbeitet werden, dass sie später durch Röstung und weitere Schritte zu dem werden, was wir uns auf der Zunge zergehen lassen: richtig gute Schokolade. 

Bei diesem ziemlich langen Weg finden sehr viele Reaktionen statt, von denen wir noch viel zu wenig wissen. Aber wie können wir den Geschmack beeinflussen und welche chemischen Geheimnisse stecken noch in der Frucht der Götter, wie die Maya die Kakaobohnen nannten?

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„Chancen beim Speed-Dating — Das stabile Heiratsproblem“

Prof. Dr. Mathias Lindemann | Hochschule Bremerhaven

Donnerstag, 15. März

20:30 Uhr | Cafe de Fiets | Bremerhaven

Zehn Frauen, zehn Männer auf der Suche nach der idealen Partnerschaft. Dazu noch Heiratsvermittelnde. Wie bringt man die Paare so zusammen, dass die Partnerschaft hält, stabil bleibt? Gibt es ein Verfahren, mit der Heiratsvermittelnde immer eine passende Konstellation finden, so dass alle glücklich sind? Was bedeutet Glück in diesem Zusammenhang? Bekommt jeder den besten Partner?

Das stabile Heiratsproblem ist ein Zuordnungsproblem aus der angewandten Informatik, das mit Hilfe mathematischer Techniken gelöst wurde und auf viele Praxisfälle angewendet wird. Der interaktive Beitrag in der Kneipe gibt Einblicke in die Lösung des Problems und zeigt, wo das Verfahren heute angewendet wird.

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"Oberflächige" Mathematik

Dr. Iwona Piotrowska-Kurczewski | Sonderforschungsbereich 747 "Mikrokaltumformen" der Universität Bremen

Donnerstag, 22. März

20:30 Uhr | Feldschlößchen Bar | Bremen

"Klein, leicht und kostengünstig" sind die Grundanforderungen an Kleinstbauteile aus Metall, die beispielsweise in Smartphones, im Automobilbau oder in der Medizintechnik massenhaft eingesetzt werden. Das Mikrokaltumformen ist ein vielversprechendes Verfahren für die schnelle und günstige Fertigung von Mikrobauteilen. Die für die Herstellung eingesetzten Umformwerkzeuge werden durch Mikrozerspanprozesse präzise, sicher und funktional hergestellt. Die span(n)ende Mikrofertigung gewinnt hier an Bedeutung, da die Oberfläche des Werkzeugs hinsichtlich mechanischem, optischem und tribologischem Verhalten gezielt optimiert und dadurch ein besseres Umformergebnis erzielt werden kann. Es wird gezeigt, wie mathematische Modelle zur Simulation unter Verwendung inverser Verfahren der Parameteridentifikation die Grundlage des optimierten Fertigungsprozesses liefern. 

Grönlandexpedition "Auf den Spuren des Kabeljau"

Karl-Michael Werner | Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Donnerstag, 22. März

20:30 Uhr | Das Rüssel | Bremerhaven

Wie viel Kabeljau gibt es (noch) in Grönland? Anekdoten aus der Fischereiforschung rund um die größte Insel der Welt

„Fische zählen ist wie Bäume zählen, nur, dass man Fische nicht sieht und sie sich ständig bewegen“. Dies hat mal ein bekannter Fischereibiologe gesagt. Herauszufinden, wie viel Fisch es im Meer gibt, um eine nachhaltige Quotenempfehlung und Fischerei zu gewährleisten, ist nicht einfach.

Seit 1982 beteiligt sich das Thünen Institut für Seefischerei mit einer jährlichen Forschungsfahrt aktiv an der Fischereiforschung in grönländischen Gewässern, um den wissenschaftlichen Beitrag zur Bewirtschaftung dieses Bestandes zu leisten. Aber wie geht man diese scheinbar unlösbare Aufgabe – herauszufinden wie viel Fisch es im Meer gibt – eigentlich an? Was passiert mit den Daten, die wir sammeln? Wieso übernimmt ein deutsches Forschungsinstitut diese Aufgabe in Grönland? Und was hat das mit Armut in der grönländischen Bevölkerung zu tun?

An diesem Abend möchte ich Sie mit Bildern, Anekdoten und ein bisschen Biologie in den Alltag eines Fischereiforschers auf der Suche nach Kabeljau rund um Grönland einführen.

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Lebendig begraben! Leben in Steinen und der Tiefen Biosphäre – wie ist das möglich?

Dr. Florence Schubotz | MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen

Donnerstag, 22. März

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Was sind die Grenzen des Lebens und wo fin-den wir überhaupt überall Leben? Dies sind zentrale Fragen, denen wir am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften nach-gehen. Hierfür tauchen wir ab in die Ozeane und bohren kilometertief in Meeressedimente bis hin zur Erdkruste – und selbst hier finden wir Leben! Wie funktioniert diese unbekannte Welt? Wovon ernähren sich diese Mikroorganismen? Welche Überlebensfähigkeiten haben sie sich angeeignet? Vielmehr, was bedeutet dies für die Suche nach Leben auf anderen Planeten oder Monden? Dr. Florence Schubotz wird Sie mit auf die Reise nehmen in diese unbekannten Welten und versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden.

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Alice im Nanoland?!

Dr. Samir Salameh | Delft University of Technology, aktuell: Universität Bremen

Donnerstag, 29. März

20:30 Uhr | Maerz | Bremen

"Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet!" - Der verrückte Hutmacher

Die Nanotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien im 21. Jahrhundert. Vorstellungen von der Nanotechnologie entstammen jedoch meistens aus wilden Science-Fiction Fantasien, aber was ist Nanotechnologie überhaupt? Wo kommt sie her? Und womit beschäftigen sich Forscher in diesem Bereich? Begleiten Sie Dr. Samir Salameh durch eine Reise von den Beginnen der Nanotechnologie, über seltsame Gesetzmäßigkeiten, und mögliche zukünftige Entwicklungen. Dabei werden vielleicht auch Sie feststellen, dass die Nanotechnologie für Forscher wie ein fantastischer Kaninchenbau ist...

Was geht uns eigentlich die Arktis an?

Valentin Ludwig | Graduiertenkolleg ArcTrain, Universität Bremen

Donnerstag, 29. März

20:30 Uhr | Karton | Bremen

Das arktische Meereis wird immer weniger und immer dünner. Das Eis auf Grönland schmilzt immer schneller ab, und Grizzlies paaren sich mit Eisbären: In der Arktis sind die Folgen des Klimawandels am deutlichsten sichtbar. Aber was bedeutet es eigentlich für uns in Bremen, wenn ein paar tausend Kilometer weit entfernt ein paar Eisschollen schmelzen? Und wie können wir das überhaupt messen? Valentin Ludwig von ArcTrain freut sich darauf, diese und noch mehr Fragen bei SCIENCE GOES PUBLIC! zu beantworten.

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Willkommen an Bord! Die Passagierschifffahrt zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Marleen von Bargen | Deutsches Schiffahrtsmuseum Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte

Donnerstag, 29. März

20:30 Uhr | Lady Tee’s | Bremerhaven

Dr. Marleen von Bargen berichtet von den ersten Passagierdampfern und ihren Zwischen- und Sonnendecks.

Kreuzfahrten erfreuen sich heute immer größer werdender Beliebtheit. Das Reisen auf Passagierschiffen über die Weltmeere hat aber bereits eine lange Tradition. Die massenhafte Beförderung Reiselustiger erlebte ab 1900 mit den großen Dampfschiffen der Reedereien des NDL und der HAPAG, die auf der Transatlantikroute fuhren, einen ersten Höhepunkt.

Die Referentin berichtet über die Reisenden jener Zeit und wie sich das alltägliche Leben an Bord für die unterschiedlichen Passagiere gestaltete. Sie erläutert, warum es für viele Reisende so wichtig war, mit welchem Schiff sie fuhren und welche politische und gesellschaftliche Bedeutung die Passagierschifffahrt für die damalige Gesellschaft hatte.

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Alltag zwischen Pinguinen - Das Leben auf einer Forschungsreise durchs antarktische Meereis

Dr. Stefanie Arndt | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Donnerstag, 05. April

20:30 Uhr | Spear | Bremerhaven

Wie lebt es sich, wenn das Zuhause wackelt, während am Fenster die Weiten des antarktischen Meereises vorbeiziehen? Warum sitzen Forscher auf den Eisschollen und buddeln Löcher in den Schnee, um sich einzelne Schneekristalle anzugucken? Und wie erklärt man den Pinguinen, dass man ihr Wohnzimmer gern mit wissenschaftlichen Geräten verschönern möchte? Um diese Fragen zu beantworten, nimmt uns Dr. Stefanie Arndt mit auf ihre Expedition ins tiefe Weddellmeer, wo sie für zwei Monate mit dem deutschen Forschungseisbrecher Polarstern auf wissenschaftlicher Mission unterwegs war.

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Talkin‘ bout a Revolution – wenn Weltbilder wanken

Jörg Riedel | Universität Bremen

Donnerstag, 05. April

20:30 Uhr | Craft Bier Bar | Bremen

Industrie 4.0, Homo-Ehe, Craftbeer – wenn sich heute eine Neuerung etabliert, dann wird gerne von einem Paradigmenwechsel gesprochen. Der Begriff ist allgegenwärtig: in der Wirtschaft, in der Politik, im Lifestyle-Magazin. Selbst von manchen T-Shirts prangt die Botschaft "Shift happens". Paradigmenwechsel ist der "Shootingstar" unter den Fachbegriffen. Er erklärt ursprünglich den wissenschaftlichen Fortschritt und wurde zum ersten Mal in den 1960er Jahren populär. Doch wie verlaufen wissenschaftliche Revolutionen? Was genau ist ein Paradigmenwechsel? Und welche Auswirkungen hat das auf ein Studium? Auf diese und andere Fragen antwortet Jörg Riedel von der Studierwerkstatt der Universität Bremen.

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Verstehen Sie den Klimawandel?

Dr. Helge Gößling | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Donnerstag, 05. April

20:30 Uhr | rebels club | Bremen

Der Klimawandel steht auf vielen politischen und gesellschaftlichen Tagesordnungen. Doch wissen Sie so recht Bescheid, wenn es um den Treibhauseffekt, das Atmosphärische Fenster, den Meeresspiegelanstieg & Co. geht? Wussten Sie, dass die obere Atmosphäre im Zuge des Klimawandels eine "Globale Abkühlung" erfährt, und warum? Und was hat noch gleich das Ozonloch mit dem Klimawandel zu tun? Dr. Helge Goessling vom Alfred Wegener Institut lädt ein zu einem Quiz rund um die Physik des Klimawandels.

60 Jahre Raumfahrt

Andreas Vogel, Planetariumsleiter | Olbers-Planetarium Bremen

Donnerstag, 12. April

18:00 Uhr | Olbers-Planetarium Bremen | Bremen

Vor gut 60 Jahren begann mit dem Start von Sputnik 1 das Zeitalter der Raumfahrt. Zum ersten Mal gelang es der Menschheit, einen künstlichen Himmelskörper in eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Keine vier Jahre später folgte der erste bemannte Raumflug. Heute sind Satelliten aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Folgt mit uns den Spuren der ersten Schritte in ein neues Zeitalter.

Eine Reservierung ist möglich unter: http://planetarium.hs-bremen.de/programm/yurisnight.php

 

Achtung: Dieser Vortrag beginnt bereits um 18 Uhr und dauert rund eine Stunde!

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

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Das Meer durch die "Augen" eines Satelliten

Björn Tings, Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Blackboard | Bremen

Foto-Kameras kennt jeder und maritime Radarsysteme haben viele zumindest in Filmen schon einmal gesehen. Was jedoch, wann man diese Sensoren an Bord von Satelliten anbringt und damit die Erdoberfläche betrachtet? Der Vortragende erklärt, wie Erdbeobachtung-Satelliten eingesetzt werden, um regionale Gewässer zu beobachten, und welche maritimen Informationen aus so großer Entfernung abgeleitet werden können.

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

Deep Space Gateway: The Next Giant Leap

Detlef Wilde, Leiter Autonome Systeme & Robotik | Airbus Defence & Space Bremen

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Heldenbar | Bremen

Mit dem Deep Space Gateway (DSG) planen die Partner der Internationalen Raumstation einschließlich Europa wieder Menschen zum Mond zu schicken und Flüge zum Mars vorzubereiten. Das DSG dient dabei als "Bahnhof" mit potentiellen europäischen Elementen wie einem Habitat sowie dem Einsatz der Orion Kapsel mit in Bremen gebauten Europäischen Service Modulen.

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

Der Bremer Maulwurf auf dem Mars

Olaf Krömer, Systemingenieur für den HP3 Mole | Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Tequila | Bremen

Bremen bohrt den Mars an. Am 5. Mai startet die NASA – Mission InSight zu unserem Nachbarplaneten um mehr über seinen inneren Aufbau zu erfahren. Mit dabei ist dann auch die HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) - genannte Wärmeflusssonde des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Eine der Hauptkomponenten von HP3 ist der "Mole", eine Art Elektromechanischer Maulwurf der im Bremer Institut für Raumfahrtsysteme entwickelt wurde. Ausgerüstet mit aktiven- und passiven Sensoren um den Wärmefluss im Boden, sowie dessen Wärmeleitfähigkeit zu untersuchen, wird der Mole helfen den Aufbau von Gesteinsplaneten, sowie deren Entstehungsgeschichte besser zu verstehen. In dem Vortag erfahrt ihr mehr über die Mission, die Nutzlast, das Instrument, den Bremer Anteil und natürlich die Wissenschaftliche Fragestellung dahinter.

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

Exploration des Weltalls - Wo waren wir schon und wo geht es als Nächstes hin

Anna Metz, System Ingenieurin für elektrische Schnittstellen | OHB

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Papp | Bremen

Der Mensch ist ein Entdecker und der Himmel ist nicht seine Grenze. Spätestens seit dem Sputnik das erste Mal zur Erde funkte und Yuri Gagarin einen freien Blick in die Tiefen des Weltalls werfen durfte, war klar, dass der Mensch sich bei der Erforschung des Weltalls nicht nur auf Fernrohre verlassen wird. In unserem Sonnensystem wurde schon so manches Geheimnis gelüftet und es warten noch so viele mehr darauf entdeckt zu werden. Begleitet mich auf eine Reise zu unseren nächsten Nachbarn und weit darüber hinaus.

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

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From Major Tom, to Space-X, Galileo and iPods

Prof. Dr. Lesley Jane Smith, Director International Institute of Space Law und Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg | International Institute of Space Law

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Maerz | Bremen

Grundlegend ist hier die Frage, was ist im All eigentlich erlaubt? Wer oder was regelt den Zugang und die Nutzung des Weltraums? Kann die Internationale Raumstation ISS wirklich privatisiert werden und wie würde eine Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Privatunternehmen aussehen? Dürfen Bodenschätze auf anderen Planeten einfach so abgebaut werden? Welche Richtlinien gibt es für Unternehmen, die an staatlichen Raumfahrtprogrammen beteiligt sind und wie werden die Interessen in Balance gehalten? In diesem Vortrag erfahren Sie, auf welcher Rechtsgrundlage Raumfahrt betrieben werden kann.

 

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

Mit dem Tesla zum Mars

Ariane Wyen, Dipl.-Ing. Luft- und Raumfahrttechnik, Ingenieurin Strukturanalyse | OHB System AG

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Wohnzimmer | Bremen

Kommerzielle Raumfahrt. Weltraumtourismus. Welche Visionen gibt es und welche Initiatoren stecken dahinter? Wie sieht die Technik aus und was muss noch entwickelt werden? Was wird ein Ticket ins All kosten? Werden unsere Kinder in den Schulferien auf dem Mond spazieren? Wird es SpaceX zum Mars schaffen? Und vor allem, wieso möchten Menschen überhaupt ins All fliegen? Würdet ihr ins All fliegen?

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Raumfahrt Gestern - Heute - Morgen

Dr. Gerhard Thiele, ehemaliger Astronaut |

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Kukoon | Bremen

Vor mehr als einem halben Jahrhundert flog der erste Mensch in den Weltraum: am 12. April 1961 umrundete Juri Gagarin einmal die Erde. Heute leben sechs Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt an Bord der Internationalen Raumstation und arbeiten und forschen gemeinsam in der Schwerelosigkeit. Das Morgen wird insbesondere von privaten Unternehmen wie zum Beispiel Space X von Elon Musk vorbereitet. Der Vortrag zeigt am konkreten Beispiel der Shuttle Radar Topographie Mission (SRTM), welche Fortschritte in der Raumfahrt in den vergangenen fünfeinhalb Jahrzehnten erreicht worden sind und wie der Blick auf die Erde unser Bild von der Erde verändert. Raumfahrt ist nicht der wichtigste, jedoch ein wesentlicher Schritt auf dem Weg in unsere Zukunft. Wie faszinierend diese Zukunft sein kann zeigt die Begeisterung, die gerade die Erfolge privater Raumfahrtunternehmen auslösen; so zuletzt erlebt bei dem Start der Falcon Heavy von Space X im Februar diesen Jahres. Und so rücken nach mehr als vier Jahrzehnten in der Erdumlaufbahn Mond und Mars zunehmend in den Mittelpunkt der astronautischen Raumfahrt.

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Raumfahrtantriebe – Fortschritt durch die unendlichen Weiten des Weltraums

Birk Wollenhaupt, Ingenieur für Antriebssysteme | OHB System AG

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Gondi | Bremen

Welche Möglichkeiten gibt es, um im leeren Raum von A nach B zu kommen? Und müssen es immer die dicken, chemischen Raketentriebwerke sein? Wie am Boden findet auch im Weltraum schrittweise eine Umstellung von "Verbrennungsmotoren" zu "elektrischen Antrieben" statt. Nur mit Klimawandel hat es in diesem Fall wenig zu tun...

 

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Robex – Gemeinsamkeiten zwischen Weltraum- und Unterwasserforschung

Bernd Langpap, Software & Systems Engineer | Airbus Defence and Space

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Panama | Bremen

Die Forschungsallianz Robex hatte das Nutzen von Synergien von Weltraum und Unterwasserforschung zum Ziel. Dieser Vortrag beschäftigt sich insbesondere mit der Neuentwicklung eines Unterwassergleiters. Für dessen Bau sind außer den Kenntnissen, die für Unterwasserfahrzeuge notwendig sind, auch Verfahren und Entwicklungen aus dem Raumfahrtbereich mit eingebracht, z.B. funktionale End-to-End Simulationen im Labor. Dabei soll ein Eindruck vom Projektablauf sowie von dessen Ergebnissen im Abschlusstest auf der Polarsternfahrt darstellt werden.

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Satelliten sehen Meer - Hilfe aus dem All für die maritime Welt

Dr. Nils Meyer-Larsen | ISL - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

Was haben Satelliten mit Schifffahrt zu tun? Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten umso mehr: Die neueste Generation von Erdbeobachtungssatelliten, wie etwa die Sentinels des europäischen Copernicus-Programms, ermöglichen hochpräzise Aufnahmen aus dem All mit einer hohen zeitlichen Frequenz. So können Umweltveränderungen und Schiffspositionen aktuell und genau erfasst werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, Schiffsrouten in der Polarregion mit Hilfe von genauen Packeiskarten und Seegangsinformationen besser und sicherer zu planen.

Neben Reedereien gehören auch Häfen zu den potenziellen Nutzern: Mit Hilfe der Satellitendaten kann die Position von Schiffen punktgenau ermittelt und in moderne Lotsendienste integriert werden. Dies erleichtert die Verkehrsführung und damit auch die Sicherheit im Bereich der Anlegeplätze. Informationsdienste zum Gewässerzustand, Wassertiefen- und Seeboden-Kartierungen liefern hingegen wichtige Planungsgrundlagen für die maritime Industrie, etwa für Errichtung und Betrieb von Offshore-Windparks. Aus Satellitendaten können auch wichtige Informationen für Notfall- und Bergungsdienste gewonnen werden. So können nach einer Havarie Objekte wie Rettungsinseln und -boote oder treibende Hindernisse detektiert und deren Position übermittelt werden.

Dr. Nils Meyer-Larsen vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) stellt in seinem Vortrag aktuelle Forschungen und Entwicklungen im Bereich der satellitengestützten Dienste für die Maritime Industrie aus dem Projekt MarSat vor.

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Satelliten: Warum bleiben die da oben, und warum sind sie in der Klimaforschung so nützlich?

Prof. Justus Notholt | Institut für Umweltphysik an der Universität Bremen

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Fehrfeld | Bremen

Im ersten Teil des Vortrages soll anschaulich erklärt werden warum Satelliten überhaupt am Himmel bleiben und nicht runterfallen. Im zweiten Teil wird zuerst erklärt was solche Satelliten messen und wie sie  funktionieren. Und wenn noch Zeit und Lust da ist, was sagen uns die Messungen über das Klima und seine Änderung? Stichworte dazu sind: Ozonloch, Treibhauseffekt, Meereisausdehnung und Luftverschmutzung.

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Springen über einen Asteroiden - Nach Philae kommt Mascot

Michael Wrasmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Hafencasino | Bremen

Die spektakuläre Landung des Landeroboters Philae auf einem Kometen im November 2014 war ein Ereignis, welches viele Menschen begeisterte und welches durch die sozialen Medien weit verbreitet wurde. Durch den Hype überlagert wurde jedoch die direkte Nachfolgemission zu einem Asteroiden, welche sich nur einen Monat später im Dezember 2014 von Japan aus auf den Weg machte. Entwicklungsgeschichte, Ziele und Details dieser Mission "Made in Bremen" werden in diesem Vortrag aus erster Hand berichtet.

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Vom (Über-)Leben auf dem Mars

Dr. Christiane Heinicke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Eine Reise zum Mars scheint heute greifbarer denn je. Doch wie fühlt es sich eigentlich an, weit entfernt von der Heimat in einer Umgebung zu leben, die man nur im Schutzanzug betreten kann? Mit seinen Begleitern auf engstem Raum eingeschlossen zu sein, aber gleichzeitig isoliert vom Rest der Menschheit? Die Vortragende hat ein Jahr lang das Leben auf dem Mars simuliert - mit fünf anderen Menschen zusammen in der NASA-finanzierten HI-SEAS-Station. Sie wird von ihrem "normalen" Alltag dort berichten – und nicht ganz so alltäglichen Erlebnissen.

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Was ist dunkle Materie?

Prof. Claus Lämmerzahl, Direktor für Weltraumwissenschaften | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen

Donnerstag, 12. April

20:30 Uhr | Kuß Rosa | Bremen

Man sieht sie nicht, man kann sie nicht riechen oder schmecken, aber trotzdem ist sie da. Man kann diese dunkle Materie indirekt über die gravitative Anziehung "sehen". Dies zeigt sich im Verhalten von Galaxien oder Galaxienclustern, im Verhalten von Licht oder überhaupt, wie das Universum heute aussieht. Oder ist die dunkle Materie doch keine Materie, sondern ganz was anderes? Dies stellt eines der größten offenen Probleme der heutigen Physik und Astronomie dar.

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Echtzeitdienste für die maritime Sicherheit – Ein Blick von oben

Dr. Stephan Brusch | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Donnerstag, 12. April

20:45 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

Durch die Globalisierung der Märkte nimmt weltweit der Verkehr auf den Meeren, dem Land und in der Luft rasant zu. Das maritime Umfeld bildet somit einen hochkomplexen Sicherheitsraum. Eine wesentliche Aufgabe der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ist die Gewährleistung und Erhaltung der maritimen Sicherheit. Daher muss ein breites Spektrum an Gefahren und Risiken im Blick behalten werden. Vor diesem Hintergrund benötigen Sicherheitsbehörden und Helfer vor Ort eine schnelle und situationsspezifische Lageinformation, um Schäden möglichst gering zu halten oder generell präventiv zu verhindern. Lageinformationen in Echtzeit sowohl für die Koordinierenden in übergeordneten Lagezentren, als auch für die lokalen Teams und den einzelnen Akteur vor Ort sind daher essentiell. Der Vortrag zeigt Lösungsansätze und einen Blick in die Zukunft.

Der Vortrag ist ein Angebot zur Yuri’s Night 2018 in Kooperation mit Yuris Night Bremen e.V.: www.yurisnight-bremen.de

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Programmplanung Herbst 2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen | in den Kneipen Bremerhavens und Bremens

Donnerstag, 18. Oktober

20:30 Uhr | Geschäftsstelle Pier der Wissenschaft | Bremerhaven

Liebe Besucherinnen und Besucher,

hier finden Sie ab voraussichtlich Mitte September die ersten SCIENCE GOES PUBLIC! Termine für unsere Herbstreihe. Vom 18. Oktober bis 29. November begrüßen wir dann wieder zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Kneipen Bremerhavens und Bremens, die Ihnen auf sehr unterhaltsame Art und Weise einen Einblick in ihre spannende Arbeit geben werden.

Ihr Team von SCIENCE GOES PUBLIC!