AquaCOOLtur oder Woher kommt der Fisch auf den Tisch?

Björn Bastian Suckow | Technologiezentrum Bremerhaven

Donnerstag, 18. Oktober

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Seit 2014 stammt die Hälfe des weltweit verzehrten Fischs aus Zuchtanlagen, Tendenz steigend. Was bedeutet das für uns, und wohin geht die Reise? Wie muss man sich die Zucht vorstellen, und wo genau kommt unser Fisch her? Ist das auch nachhaltig? All ds sind Themen, mit denen sich Björn Bastian Suckow, Teamleiter für das Kompetenzfeld Aquakultur am Technologiezentrum Bremerhaven und Referent im Fortbildungsgang "Fischsommelier" bei einem Kaltgetränk oder zweien auseinandersetzen wird.

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Chancen beim Speed-Dating — Das stabile Heiratsproblem

Prof. Dr. Mathias Lindemann | Hochschule Bremerhaven

Donnerstag, 18. Oktober

20:30 Uhr | Feldschlößchen Bar | Bremen

Zehn Frauen, zehn Männer auf der Suche nach der idealen Partnerschaft. Dazu noch Heiratsvermittelnde. Wie bringt man die Paare so zusammen, dass die Partnerschaft hält, stabil bleibt? Gibt es ein Verfahren, mit der Heiratsvermittelnde immer eine passende Konstellation finden, so dass alle glücklich sind? Was bedeutet Glück in diesem Zusammenhang? Bekommt jeder den besten Partner?

Das stabile Heiratsproblem ist ein Zuordnungsproblem aus der angewandten Informatik, das mit Hilfe mathematischer Techniken gelöst wurde und auf viele Praxisfälle angewendet wird. Der interaktive Beitrag in der Kneipe gibt Einblicke in die Lösung des Problems und zeigt, wo das Verfahren heute angewendet wird.

„Kleinvieh macht auch Mist“

Sebastian Böckmann | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Donnerstag, 18. Oktober

20:30 Uhr | Das Rüssel | Bremerhaven

Die große Bedeutung von kleinen Tieren für die Algen im Südpolarmeer

Haben Sie schon einmal Hunger erlebt? Mangel? Limitation? Die mikroskopisch kleinen Algen im Südpolarmeer kennen sich damit aus. Dort mangelt es nicht an Brot und Wurst, nicht mal an Phosphat oder Nitrat. Was fehlt, ist Eisen. Zum Glück gibt es Tiere, die über Ihren Kot durch Recycling Eisen zur Verfügung stellen. In den Meeren der Antarktis existiert zwischen Schelfeiskante und Eisbergen ein ständiges Geben und Nehmen - ein labiles Gleichgewicht zwischen Konsum und Recycling, das für unser Klima von immanenter Bedeutung ist. Diesem hoch aktuellen, faszinierenden Thema widmet sich Sebastian Boeckmann in seiner Dissertation und seinem Vortrag, zu dem er Sie herzlich einlädt!

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„Wenn er rauskommt, muss er den Ball auch haben!“ – Fußball-Linguistik

Prof. Dr. Marcus Callies | Universität Bremen

Donnerstag, 18. Oktober

20:30 Uhr | Krohn's Eck | Bremerhaven

Wie die Sprache der Politik oder die der Werbung ist auch die Sprache des Fußballs gekennzeichnet durch charakteristische sprachliche Merkmale. Die zunehmende Popularisierung, Kommerzialisierung und Mediatisierung des Fußballsports hat zu einer umfassenden und vielfältigen Berichterstattung über den Fußball und seine Protagonisten geführt. Diese Sprachdaten eignen sich hervorragend als Grundlage für die linguistische Forschung. In diesem Vortrag illustriert Prof. Dr. Marcus Callies einige Besonderheiten der Fußballsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, und zwar mit Beispielen aus den Bereichen metaphorische Symbolik, Sprachspiel und formelhafter Sprachverwendung. Der Vortrag ist nicht nur für eingefleischte Fußballfans interessant, da eine ganze Reihe von Ausdrücken aus der Fußballsprache inzwischen auch in unsere Alltagssprache eingegangen sind.

Science Slam Bremerhaven 2018 - Der besondere Wettstreit und Du bist die Jury!

Referentin: Insina Lüschen | Netzwerk Pier der Wissenschaft

Donnerstag, 25. Oktober

19:00 Uhr | storms söben | Bremerhaven

Geballte Wissenschaft in maximal 10 Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen: Das ist ein Science Slam! (Junge) Wissenschaftler verlassen ihre Labore und Hörsäle und präsentieren eigene Forschungsprojekte auf den Bühnen der Clubs, Theater und Kneipen. Ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung des Themas: Jegliche Hilfsmittel sind erlaubt! Auch wenn die Forschung hier im Mittelpunkt steht, spielt der wissenschaftliche Wert des Vortrages eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, das Thema unterhaltsam aufzubereiten, und dem Publikum zu zeigen, welchen Projekten sich (junge) Wissenschaftler in ihren Laboren und Bibliotheken widmen. Ziel ist es, mit wissenschaftlichen Themen Kopf und Herz der Zuschauer zu erreichen, denn das Publikum bildet die Jury und wählt den Sieger des Abends.

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Dünger für den Ozean

Julia Duerschlag | Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Donnerstag, 25. Oktober

20:30 Uhr | Haifischbecken | Bremen

Im offenen Ozean sind Mikroorganismen aktiv, denen sich Julia Duerschlag vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) in Bremen widmet: Einige nehmen Kohlendioxid auf und produzieren Sauerstoff. Dadurch ist der offene Ozean sehr wichtig für unser Klima. Leider mangelt es aber in manchen Ozeanregionen an Nährstoffen. Nur Bakterien und Archaeen sind in der Lage, den wichtigen Nährstoff Stickstoff für sich und das Ökosystem in biologisch verwertbare Einheiten umzuwandeln. So sorgen sie direkt und indirekt dafür, dass wir genug Sauerstoff zum Atmen haben.

Zocken bis der Arzt kommt - Warum Glücksspiele wie Slot Machines, Sportwetten oder Poker süchtig machen können

Dr. Tobias Hayer | Universität Bremen

Donnerstag, 25. Oktober

20:30 Uhr | Tequila | Bremen

Glücksspiele üben einen besonderen Reiz aus: So zieht die Verlockung des schnellen Geldgewinns seit jeher breite Bevölkerungsschichten in ihren Bann. Doch wie funktionieren Glücksspiele aus psychologischer Sicht? Warum verfallen bestimmte Personen dem Glücksspiel und setzen mitunter Haus und Hof aufs Spiel, um ihren Bedürfnissen nachzukommen? Und: Gehören gerade Poker und Sportwetten nicht eher zu den Skill-Games, bei denen gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten eine bedeutsame Rolle spielen? Ziel des Vortrags von Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen ist es, in die Grundlagen des Glücksspiels und der Glücksspielsucht einzuführen und dabei eine Reihe von gängigen Glücksspiel-Mythen zu widerlegen.

Ne haber? Ke haber? Judenspanisch in der Türkei

Carolina Spiegel | Universität Bremen

Donnerstag, 01. November

20:30 Uhr | Wohnzimmer | Bremen

Warum wird eine Varietät des Spanischen seit über 500 Jahren in der Türkei gesprochen? Und warum in den jüdischen Gemeinden in Istanbul und Izmir? Diaspora, Minderheitensprache(n) und Kontakt zwischen Spanisch, Türkisch, Französisch und Hebräisch stehen im Zentrum des Vortrags von Carolina Spiegel von der Universität Bremen. Sie gibt außerdem einen Einblick in das jüdische Leben in der Türkei im 21. Jahrhundert.

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Statik oder warum die Kneipe stehen bleibt

Prof. Dr. Marc Gutermann | Hochschule Bremen

Donnerstag, 01. November

20:30 Uhr | Schlachthofkneipe | Bremen

Von den Römern bis zur Neuzeit: Welche Bauwerke überdauern uns und warum stürzen manche ein? Wie sicher sind wir in unserer Kneipe, und wie können wir es nachweisen? Darum geht es im Vortrag von Prof. Dr. Marc Gutermann von der Hochschule Bremen.

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„Multikulti auf der Werft: Erinnerungen von Gastarbeitern ab den 1960er Jahren“

Katharina Bothe | Deutsches Schifffahrtsmuseum

Donnerstag, 01. November

20:30 Uhr | Quartier No. 159 | Bremerhaven

Der deutsche Schiffbau beschäftigte seit den 1960er Jahren eine Vielzahl von Gastarbeitern aus Süd- und Osteuropa. Wie haben Migranten ihre Arbeit auf den Werften erlebt? Was zeichnete die Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen aus? Inwiefern fand ein kultureller Austausch statt? Die Kulturwissenschaftlerin Katharina Bothe präsentiert Erfahrungen von Zeitzeugen der ersten und zweiten Werftarbeitergeneration.

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Harte Schuppen, weicher Kern - Fische und Reptilien im Klimawandel

Lina-Kristin Arnskötter | Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Donnerstag, 08. November

20:30 Uhr | KAPOVAZ | Bremerhaven

Jeder weiß über die Folgen des Klimawandels bescheid.

Versauerung der Ozeane und Erderwärmung sind nur zwei Folgen unseres bisherigen Lebensstils. Doch was ist mit den vielen kleinen Lebewesen, mit denen wir die Welt teilen? Wie werden Fische den Wandel der Ozeane überleben und welche Zukunft haben sie? Wie steht es um die wechselwarmen Reptilien auf der Erde? Und welche Auswirkungen hat das auf den Menschen? Lina Arnskötter, Tierpflegerin im Klimahaus Bremerhaven, gibt einen kurzen Einblick in die Konsequenzen für die Herpetologie und Ichthyologie.

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In Mathe war ich durchschnittlich unterdurchschnittlich

Prof. Dr. Christof Büskens | Universität Bremen

Donnerstag, 08. November

20:30 Uhr | Karton | Bremen

Ein Vortrag zu Mathe? Ein Pessimist wird sagen: „Da geht doch keiner hin“,
während der Optimist antwortet: „Klasse, dann ist ja Platz für mich.“ Mit den Optimisten, aber auch allen anderen wird an diesem Abend ein wenig über Mathematik geplaudert: Von der Einstellung der Gesellschaft („Mathe braucht doch keiner“) bis hin zur Hochtechnologie von heute: Mathematik. Ausgewählte, aktuelle und von Bremer MathematikerInnen untersuchte Themen, darunter autonomes Fahren, Asteroiden-Mining, Diesel-Skandal oder Energiewende, wird Prof. Dr. Christof Büskens von der Universität Bremen (ohne mathematische Formeln) streifen.

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Was tun, wenn der Mobilfunk streikt?

Prof. Dr. Anna Förster | Universität Bremen

Donnerstag, 08. November

20:30 Uhr | Craft Bier Bar | Bremen

Das kennen wir alle: Man sitzt gemütlich in der Kneipe und möchte gern der neuen Bekanntschaft ein Bild oder etwas Anderes schicken. Und siehe da: kein Mobilfunk, kein WiFi. Was tun? Ist doch frustrierend: Die Geräte sind da, liegen nebeneinander, können aber nicht miteinander reden. An diesem Abend zeigt Prof. Dr. Anna Förster von der Universität Bremen, was sie mit ihrer Forschung anstrebt und welche Probleme und Lösungsansätze existieren. Machen Sie sich bereit – wir werden spielen!

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Es war einmal...

Gema Martínez Méndez | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen / Alfred-Wegener-Institut (awi) Bremerhaven

Donnerstag, 15. November

20:30 Uhr | Gastfeld | Bremen

Es war einmal eine Gruppe von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihre Forschung nicht nur für sich behalten wollte. Um möglichst viele Menschen - jung und alt - zu erreichen, schrieben sie Geschichten. Darin werden die Stadtmusikanten zu Klimaforschenden, erklärt Eddie Erde den Klimawandel, und Korallenmädchen suchen ein neues Zuhause. Gema Martínez Méndez vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven liest eine Geschichte vor und erzählt von der Wissenschaft, die sich darin verbirgt. Und sie erklärt, was hinter den bunt illustrierten und in viele Sprachen übersetzten Geschichten steckt, wer mitmacht und wie die inzwischen gedruckten Bücher so ankommen.

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Ich weiß, wo du letzten Sommer gewesen bist - Auf Spurensuche mit Isotopen

Dr. Frederike Wilckens | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen

Donnerstag, 15. November

20:30 Uhr | Maerz | Bremen

Woher stammt die Person, deren Leichenteile an der Weser gefunden wurden? Kommt mein Wein wirklich aus Bordeaux? Und wie kann man mit denselben Methoden etwas über das Klima in Norddeutschland und Südamerika vor 20.000 Jahren lernen oder Meeresströmungen und die Zusammensetzung der Ozeane in der Vergangenheit rekonstruieren? Dr. Frederike Wilckens vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen erklärt, welche Anwendungsmöglichkeiten von Isotopen es gibt und wie der sogenannte isotopische Fingerabdruck funktioniert.

„Häfen Cybersecure!“

Dr. Nils Meyer-Larsen | Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik

Donnerstag, 15. November

20:30 Uhr | Findus | Bremerhaven

Erfolgreiche Cyber-Angriffe können zu deutlichen Problemen im Hafenbetrieb und entsprechenden Schäden führen. Der Fall des NotPetya-Angriffs auf Maersk im Sommer 2017, bei dem einige zentrale Reeder-Systeme weltweit mehrere Tage lang nicht verfügbar waren, hat Schätzungen zufolge zu einem Verlust von etwa 200-300 Mio. US-Dollar geführt.

Im Projekt PortSec hat das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) mit seinen Partnern untersucht, wie Häfen noch besser geschützt werden können. Dr. Nils Meyer-Larsen stellt in seinem Vortrag aktuelle Forschungen und Entwicklungen in diesem Bereich vor.

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Darf's ein bisschen Mee(h)r sein? - Von kleinen Fischen und noch kleineren Kunststoffen

Carolin Müller | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Donnerstag, 22. November

20:30 Uhr | rebels club | Bremen

Was die Wahl unserer Zahnpasta mit der Qualität des Fischbrötchens vom Stand um die Ecke zu tun haben könnte und ob junge Fische ähnlich wählerische Feinschmecker sind wie manche Menschenkinder – diesen und anderen Fragen möchte Carolin Müller mit Ihnen auf den Grund gehen. Die Doktorandin vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) untersucht das Aufwachsen von Jungfischen im Atlantik und schildert an diesem Abend den Kindergartenalltag in einem Meer voller Plastik.

Frisches Essen aus dem Nebel

Martin Schüring | Technologie-Transfer-Zentrum

Donnerstag, 22. November

20:30 Uhr | Cafe de Fiets | Bremerhaven

Am ttz Bremerhaven wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Qualität von Lebensmitteln verbessern und gleichzeitig der Energieeinsatz reduzieren lässt. Dadurch bleiben z.B. Brötchen länger frisch, Fisch lässt sich schneller auftauen, Obst und Gemüse, sogar Schnittblumen lassen nicht so schnell den Kopf hängen. Das Verfahren nutzt ein Aerosol, also einen Nebel aus winzigen Wassertröpfchen, die durch Ultraschall gebildet werden. Die Kunst besteht darin, diesen Nebel kontrolliert mit den Lebensmitteln in Kontakt zu bringen. Martin Schüring vom ttz erklärt, wie das funktioniert.

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Von großen und kleinen Pfeifen - Die Orgel, ein Füllhorn künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und pysikalischer Effekte

Prof. Dr. Albert Baars | Hochschule Bremen

Donnerstag, 22. November

20:30 Uhr | Pinökel | Bremen

Kein analoges Instrument der Musik ist reicher an Klangfarben, größer im Tonumfang, klanggewaltiger und monumentaler als die Pfeifenorgel. Von außen betrachtet, täuscht die geringe Anzahl an sichtbaren Pfeifen darüber hinweg, dass die allermeisten im Inneren der Orgel verbor-gen sind. Oft mit einer ausgeklügelten Technik versehen, lassen sich vom Spieltisch – der Schaltzentrale des Instruments – einzelne Pfeifen, aber auch Gruppen präzise ansteuern. Je nach Geometrie, Größe und Winddruck – die Pfeifenorgel ist ein Blasinstrument – erzeugen diese Tongeneratoren Klänge unterschiedlichster Couleur, welche die Hörgrenzen des menschlichen Ohrs überschreiten können. In Kombination lassen sich ganz neue Klänge erzeugen – ein analoger Synthesizer.

Beginnend mit dem Aufbau, der verschiedenen Pfeifentypen und der damit verbundenen Klänge nähert sich Prof. Dr. Albert Baars von der Hochschule Bre-merhaven dem Instrument bis hin zur Physik der Klangerzeugung. Mittels numerischer Strömungssimulation lassen sich die Vorgänge innerhalb einer Pfeife sichtbar machen. Wer möchte, kann die gewonnenen Kenntnisse in einem Quiz testen.

Kampf um den Zucker

Greta Reintjes | Max-Planck-Institut Marine Mikrobiologie

Donnerstag, 29. November

20:30 Uhr | Schlachthofkneipe (Noste) | Bremen

Im Meer und im Darm dreht sich alles um den Zucker. Greta Reintjes vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen  zeigt, wie wichtig der Kampf von marinen Bakterien um den Zucker ist und welchen Einfluss dies auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und somit auf uns Menschen hat. Sie erklärt auch, wie sie und ihre KollegInnen – durch die Analyse der marinen Bakterien – mehr über unsere Darmbakterien und deren Fähigkeiten rausgefunden haben.

Wer kümmert sich um Oma? – Pflegelösungen in Deutschland, Schweden und Italien

Kristin Noack, Marlene Seiffarth und Greta-Marleen Storath | Universität Bremen

Donnerstag, 29. November

20:30 Uhr | Gondi | Bremen

Drei Doktorandinnen stellen sich eine Frage: Wer kümmert sich um unsere Eltern und Großeltern, wenn sie das nicht mehr selbst schaffen? Darauf gibt es in Deutschland, Schweden und Italien ganz unterschiedliche Antworten! Wieso, weshalb, warum und was Polen, die Ukraine, und Rumänien damit zu tun haben, erfahrt Ihr von Kristin Noack, Marlene Seiffarth, und Greta-Marleen Storath von der Universität Bremen, Sonderforschungsbereich Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik.

„Der eiskalte Hauch“ – wie molekulare Fossilien Vom Meereis erzählen

Maria-Elena Vorrath | Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Donnerstag, 29. November

20:30 Uhr | Yesterday | Bremerhaven

Das Meereis in der Antarktis ist einfach klasse, denn es hilft dabei den Kontinent zu kühlen und das Abschmelzen des Eisschildes zu verhindern. Ob das aber noch im Zeitalter der globalen Erwärmung so gut funktionieren wird, wollen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut herausfinden. Von dem Zusammenspiel von Klima und Meereisbedeckung in der Vergangenheit, lassen sich Vorhersagen über dessen Zukunft machen.
Doch wie findet man Eis, welches schon vor 1000 Jahren geschmolzen ist? Maria-Elena Vorrath stellt ihre Arbeit mit molekularen Fossilien von Eisalgen vor und lässt die Geschichte des Antarktischen Meereises lebendig werden.

„Was ist dunkle Materie?“

Prof. Claus Lämmerzahl | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), Universität Bremen

Donnerstag, 29. November

20:30 Uhr | Lady Tee’s | Bremerhaven

Man sieht sie nicht, man kann sie nicht riechen oder schmecken, aber trotzdem ist sie da. Man kann diese dunkle Materie indirekt über die gravitative Anziehung „sehen“. Dies zeigt sich im Verhalten von Galaxien oder Galaxienclustern, im Verhalten von Licht oder überhaupt, wie das Universum heute aussieht. Oder ist die dunkle Materie doch keine Materie, sondern etwas ganz Anderes? Dies stellt eines der größten offenen Probleme der heutigen Physik und Astronomie dar – und Prof. Dr. Lämmerzahl vom ZARM wird darauf eingehen.

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